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Golfpark Böhmerwald

Schiedsgericht

Das gewählte Schiedsgericht des Golfclub Böhmerwald ist laut § 15 der aktuellen Satzungen in allen Streitigkeiten aus den Clubverhältnissen zwischen den Mitgliedern oder zwischen Mitglieder und dem Vorstand zuständig. Das Schiedsgericht entscheidet im Sinne des Vereinsgesetzes. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand. Das Schiedsgericht besteht aus jenen Vereinsmitgliedern, welche von der Generalversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt wurden. Mitglieder des Vorstandes können nicht dem Schiedsgericht angehören. Aktuell sind folgende Personen Mitglied im Schiedsgericht:

  • Rudolf Pöschl (Rohrbach)
  • Manfred Pühringer (Ulrichsberg)
  • Peter Weissenberger (Rohrbach)

Den Vorsitzenden wählen die 3 Mitglieder jeweils selbst und entscheiden mit einfacher Stimmenmehrheit, wobei auch der Vorsitzende mitzustimmen hat und das Schiedsgericht vollzählig sein muss. Die Entscheidung hat nach bestem Wissen und Gewissen zu erfolgen. Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind vereinsintern endgültig. Auf Bestimmungen dieser Satzung und insbesondere auf Vereinszweck und –ziel ist Bedacht zu nehmen.


Aktuelle Fälle:

Das Schiedsgericht wurde am 25.3.2016 seitens des Vorstandes angerufen, um folgenden Fall zu behandeln:

Bei der JHV am 25.2.2016 stand auf dem Wahlvorschlag des Vorstandes als Vizepräsidenten Albert Obermüller und Christian Keuschnig zu kooptieren bzw. aufzunehmen. Dazu gab es zwei ordnungsgemäße Anträge:

  • Antrag #9 Fritz Frisch vom 12.2.2016 an die GV : „Clubmanager ist weisungsgebunden und soll daher nicht in den Vorstand“
  • Antrag #10 Roland Klaus Lanzerstorfer vom 17.2.2016 an die GV : „Vorstandsmitglieder dürfen bei Neuwahl keine Beteiligung an der Golfpark GmbH & CoKG haben“

Der Antrag von Lanzerstorfer wurde von der GV abgelehnt. Der Antrag von Frisch wurde jedoch angenommen. Sohin musste der Vorstand Christian Keuschnig vom Wahlvorschlag streichen. Der restliche Vorstand wurde bestätigt und auch entlastet.

Dadurch entstand das Problem, dass die Generalversammlung Christian Keuschnig das „passive Wahlrecht“ entzogen hat. Das passive Wahlrecht ist das Recht, sich als Kandidatin/als Kandidat für eine Wahl aufstellen zu lassen und gewählt zu werden. Passiv wahlberechtigt sind alle wahlberechtigten Mitglieder des GC Böhmerwald. Dieses Wahlrecht kann nach Ansicht des Vorstandes auch nicht entzogen werden. In diesem Fall aber geschehen.

Stephan Waltl hat in seiner Funktion als Präsident des GC Böhmerwald persönliche Rücksprache mit der Vereinsbehörde BH Rohrbach (Mag.Pühringer) gehalten. Dieser hat dem Vorstand empfohlen das Schiedsgericht anzurufen, damit dieses über die Sache beraten kann und der GC Böhmerwald hier in Zukunft korrekt handelt.

Das Schiedsgericht bestehend aus Peter Weissenberger, Rudolf Pöschl und Manfred Pühringer ist am 2.5.2016 um 18:00 Uhr vollzählig zusammengetreten und wurde von Präsident Stephan Waltl über die Thematik persönlich informiert.
 
Das Schiedsgericht erklärt nach der Besprechung folgenden Beschluss:

  • Das passive Wahlrecht wurde zu Unrecht entzogen und darf in Zukunft keinem, ordentlichen Mitglied des GC Böhmerwald entzogen werden. Dies wurde auch durch die BH Rohrbach (Mag.Pühringer) bestätigt.
  • Nach Rücksprache mit mehreren Mitgliedern war infolge der komplizierte Situation während Generalversammlung den anwesenden Mitgliedern bei der Generalversammlung die Tragweite und Auswirkungen des Entschlusses bzgl. dem Entzug des passiven Wahlrechts nicht klar.
  • Auf Grund der aktuellen Situation ("Ausstieg Alfred Pröll") empfiehlt das Schiedsgericht dem gewählten Vorstand Christian Keuschnig als Vizepräsident und in der Funktion des Kassiers in den Vorstand zu kooptieren.
  • Diese Funktionen soll Christian Keuschnig bis zur nächsten Generalversammlung bekleiden.
  • Der Vorstand wird vom Schiedsgericht angehalten der nächsten Generalversammlung die gesamte Situation im Detail aufzubereiten und zu erklären. Sollte der Vorstand Christian Keuschnig kooptieren, muss er sich in der nächsten Generalversammlung der Wahl stellen.

Das Schiedsgericht hat im Sinne nach dem Vereinszweck, dem Vereinsziel und den aktuellen Statuten des GC Böhmerwalds gehandelt. Die Entscheidung erfolgte nach bestem Wissen und Gewissen. Entscheidungen des Schiedsgerichtes sind vereinsintern endgültig.

Am 13.5.2016 hat Präsident Stephan Waltl den Vereinsvorstand über die Entscheidung des Schiedsgerichts informiert. Der Vorstand bedankt sich beim Schiedsgericht und kooptiert Christian Keuschnig mit Wirksamkeit 13.5.2016 in den Vorstand als Vizepräsident. Der Vorstand sieht es als wichtig, das mit Christian Keuschnig eine Person des Clubs im Golfpark an den meisten Tagen der Woche verfügbar ist. Beide Vizepräsidenten agieren in enger Absprache mit und in Vertretung des Präsidenten. Der Vorstand erkennt, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Betreibergesellschaft und dem Verein für einen Erfolg des Golfclubs jetzt und in Zukunft notwendig ist. Die nächste Jahreshauptversammlung (voraussichtlich Q1/2017) wird nochmals über die genauen Hintergründe im Detail informiert und Christian Keuschnig wird sich dann der Generalversammlung zur Wahl stellen.

Bzgl. der nach wie vor vakanten Position des Kassiers, hat der Vorstand in der Sitzung vom 1.2.2016 entschieden, dass in Zukunft keine Doppelfunktionen (z.B. Vizepräsident & Kassier) im Vorstand gewünscht sind. Sohin soll Christian Keuschnig auch nicht in diese - wie vom Schiedsgericht empfohlen - Doppelrolle geholt werden. Christian Keuschnig bittet den Vorstand weiters, die Funktion des Kassiers einem nicht in die Golfpark KG involvierten Person zu übergeben. Zugleich sieht der Vorstand die Trennung der Vorstandsfunktionen Clubkonto- und Vereinskonto-Verantwortlicher als nicht mehr notwendig. Da für die Gesamtkassierfunktion noch keine Lösung gefunden wurde, hat der Vorstand diese Entscheidung vertagt.